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| Kapitel K |
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| Kartenabholbrief |
a.trust stellt (qualifizierte) Zertifikate aus auf dafür geeigneten, weil bescheinigten Karten, - die der Zertifikatswerber schon besitzt (z.B. Maestro-Karte; "Fremdkarte" aus der Sicht der a.trust) - die der Zertifikatswerber extra bei a.trust bestellt und die die a.trust daher selbst liefert Bei den zweiteren Karten wird schon allein wegen der Information an den Zertifikatswerber, dass seine bestellte Karte nun abholbereit in der Registrierungsstelle aufliegt, der so genannte "Kartenabholbrief" zugeschickt. Der Kartenabholbrief, der von a.trust auf Grund einer Kartenbestellung an den Zertifikatswerber versandt wird, enthält: - das PIN-Kuvert (entfällt bei a.sign premium Karten der Generation ab Herbst 2004) - das PUK/Passwort-Kuvert - das Antragstellerformular - das Merkblatt für die Abholung In das PIN-Kuvert ist folgendes gedruckt: - Initial-SignaturPIN für die Signaturfunktion - GeheimhaltungsPIN Geheimhaltungs In das PUK/Passwort-Kuvert ist folgendes gedruckt: - GeheimhaltungsPUK Geheimhaltungs- Passwort für Sperre und Widerruf - SignaturPUK (wenn der Chiptyp diese Funktion unterstützt) Falls der Kartenabholbrief den Kunden nicht erreicht, wird dieser in seiner RA nachfragen. Der RO hat dann folgendes zu tun: Der RO kontrolliert die Zustelladresse des Kunden. Wenn diese falsch war, korrigiert er sie im CRS. Dann muss er mittels CRS einen PIN-Kuvert und PUK/Passwort-Kuvert Nachdruck bei der a.trust anfordern, wodurch die beiden Kuverts neuerlich auf dem Postweg an den Kunden zugeschickt werden... Der RO muss über das CRS das Antragstellerformular ausdrucken, über die Homepage der a.trust das Merkblatt ausdrucken und beides dem Kunden übergeben. Die Karte liegt zwar schon in der RA auf, der RO darf sie dem Kunden aber erst aushändigen, wenn dieser die PIN/PUK-Kuverts erhalten hat und die Karte damit aktiviert werden kann. Bei a.sign premium Karten der Generation ab Herbst 2004 kann die Karte gleich aktiviert werden, weil hierbei kein (Initial-)PIN-Kuvert zur PIN-Festlegung durch den Signator notwendig ist. Bei derAktivierung der a.sign premium Karte der neuen Generation muss das PUK/Passwort-Kuvert angefordert werden, dieses wird immer im Nachhinein zugeschickt.
Aktivierung_einer_Karte
Ansuchen_um_eine_Signaturkarte
Kartenbestellung
Maestro
Merkblatt
PUK
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| Kartenbestellung |
Man unterscheidet zwischen Erstbestellung, automatischer Nachbestellung, Ersatzbestellung und Zusatzbestellung.
Ansuchen_um_eine_Signaturkarte
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| Kartenfolgenummer |
Die Cardholder Identification Number (CIN; 12 Stellen) bildet gemeinsam mit der Kartenfolgenummer (4 Stellen) die Kartennummer (16 Stellen). D.h. bei der Ausgabe jeder weiteren neuen Karte für einen Signator wird die Kartenfolgenummer um 1 erhöht und die CIN bleibt gleich.
Cardholder_Identification_Number
Kartennummer
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| Kartengebühr |
Bei Signaturkarten, welche die a.trust liefert, wird auch eine Kartengebühr eingehoben. Bei "Fremdkarten" aus der Sicht der a.trust erhebt a.trust keine Kartengebühr. Die Kartengebühr beinhaltet den Aufwand für die Produktion der Karte.. Der Kunde bezahlt die Kartengebühr, welche mit dem Abschluss des Signaturvertrags fällig wird, per Bankeinzug. Dabei gibt es folgende Möglichkeiten: Einzelverrechnung: Der Einzug der Kartengebühr wird in einer eigenen Buchungszeile am Kontoauszug des Kunden ausgewiesen. Summenverrechnung: Der Einzug aller Kartengebühren desselben Monats, welche über dieses Konto abgerechnet werden, wird in einer Summe am Kontoauszug des Kunden ausgewiesen.. Verrechnung durch RA: Die Verrechnung der Kartengebühr erfolgt durch die RA. a.trust belastet laut Preisgruppe die ausgebende RA. Garantiefall: Es wird keine Kartengebühr eingehoben wenn es sich um eine Ersatzbestellung innerhalb der Gewährleistung handelt. Keine Verrechnung der Kartengebühr: Dies kann nicht vom RO eingegeben werden, sondern wird zentral von a.trust eingegeben.
Bezahlung_der_a.trust_Dienstleistungen
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| Kartenlagerung |
Die fertig produzierte Signaturkarte wird von der Firma Austria Card an die RA gesandt. Die Signaturkarte muss gemeinsam mit dem Produktionsprotokoll im Tresor der RA bis zur Abholung durch den Signator sicher gelagert werden. Die Handhabung der Karte vom Zeitpunkt der Anlieferung bis zur Ausgabe der Karte an den Signator ist Bestandteil des Sicherheitskonzepts der RA und Gegenstand der RO-Schulungen.
Registrierung
Registrierungsstelle
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| Kartennummer |
Die Kartennummer (16 Stellen) besteht aus der Cardholder Identification Number (CIN; 12 Stellen) und der Kartenfolgenummer (4 Stellen). Die Kartennummer wird auf die Karte aufgedruckt.
Cardholder_Identification_Number
Kartenfolgenummer
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| Kartennutzungsdauer |
Die Nutzungsdauer der Karte ist untrennbar mit der Gültigkeit ihres dazugehörigen Schlüsselpaares (privater und öffentlicher Signaturschlüssel) verbunden. Sowohl das Gesetz (technische Voraussetzungen für die sichere Signatur laut SigV) als auch die a.trust (Lebensdauer einer Chip Card, technische Änderungen) können die Nutzungsdauer der Chipkarte reduzieren, d.h. keine Verlängerung des Zertifikats mehr zulassen. Wenn die Verlängerung eines Zertifikats zulässig ist, verlängert sich auch die Kartennutzungsdauer (man behält die alte Karte für das erneuerte Zertifikat).
Zertifikatserneuerung
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| Kartenproduktion |
Die Signaturkarte wird von der Firma Austria Card produziert. Die Produktion teilt sich in folgende Stufen: - Erzeugung des Kartenkörpers, d.h. das äußere Erscheinungsbild der Karte (laut Signetcode) wird vorbereitet. - Die Initialisierung des Chips bedeutet die Aufbringung des Chips auf den Kartenkörper und Generierung des Signierschlüsselpaares im Chip - Die Personalisierung bedeutet die Ergänzung des äußeren Erscheinungsbildes (Aufdrucken des Namens des Signators und der Kartennummer) sowie das Speichern des Entschlüsselungsschlüssel, der PINs und der PUKs des Signators im Chip.
Kartenlagerung
Signetcode
Transportzertifikat
trust|sign_Karte
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| Key Encipherment |
Schlüsselverwendung
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| Key Usage |
Schlüsselverwendung
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| Kommerzieller Vertragspartner |
Registrierte_Firma
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| Kompromittierung der Signaturerstellungsdaten |
Unter Kompromittierung versteht man, dass jemand anderer als der Signator die Möglichkeit hat, auf den privaten Schlüssel des Signators zuzugreifen. Bei Kompromittierung der Signaturerstellungsdaten oder Verlust der Karte muss der Signator sein Zertifikat widerrufen lassen, und er kann eine Ersatzbestellung aufgeben.
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| Kontrollieren der Daten |
Der Kunde bringt das Antragstellerformular, das er per Post im Kartenabholbrief zugeschickt bekommen hat und in dem alle Daten auf Grund seiner Bestellung angeführt sind, zur Kartenabholung mit. Der RO kontrolliert gemeinsam mit dem Kunden alle Daten auf dem Antragstellerformular, insbesondere die folgenden Identifikationsdaten: - Akademischer Grad (Titel) - Vorname - Zuname - Geburtsdatum - Geburtsort - Ausweisart - Ausweisnummer - Ausstellende Behörde - Ausstellungsdatum Diese Kundendaten können und müssen anhand des von ihm vorgelegten Ausweises überprüft werden. Weiters kontrolliert der RO natürlich auch die anderen antrags-/signaturvertragsrelevanten Daten, wie Zustelladresse, e-Mailadresse, Verrechnungsangaben und Bankverbindung. Falls Daten, die auf die Karte aufgedruckt werden (Name oder Pseudonym), für den Signator nicht korrekt sind versucht der RO zu erklären, dass der Aufdruck auf der Karte für die Funktonalität unerheblich ist. Im Zuge dessen muss der RO den Zertifikatsinhalt auf Richtigkeit prüfen. Besteht der Signator dennoch auf die Änderung des Kartenaufdrucks gibt es zwei Möglichkeiten: - Karte ist noch nicht aktiviert: Der RO muss die Karte im CRS stornieren und ein Zusatzprodukt bestellen. Bei der Bestellung des Zusatzproduktes ist die Kartenbeschriftung richtig zu stellen - Karte ist bereits aktiviert: Der Signatur muss den Widerrufsdienst kontaktieren und die Zertifikate widerrufen lassen. Im Anschluss führt der RO eine Ersatzbestellung ohne Garantie durch. Bei der Ersatzbestellung ist die Kartenbeschriftung richtig zu stellen. Alle Daten - bis auf das Produkt und die Kartenbeschriftung natürlich - können bei der Kartenabholung noch geändert werden, da das Antragstellerformular in der RA nachgedruckt werden kann.
Ansuchen_um_eine_Signaturkarte
Registrierung
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| Kryptograf |
Kryptograf Belehrung_des_Signators
Light-"qualifizierten_der_a.trust"_das_zentrale_Dokument_für_die_vom_SigG_geforderte_Belehrung_des_Signators_und_als_solches_über_die_Inhalte_des_Zertifizieungskonzepts_der_altrustIch-_und_Informationen Kartenabholbrief
Registrierung
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| Kryptografie |
Kryptografie ist ein Teilgebiet der Mathematik, das sich mit der Verschlüsselung von Daten beschäftigt. Wo Informationen nicht durch abgeschlossene Systeme abgesichert sind, kann Kryptografie elektronisch absichern. Die a.trust verwendet RSA (asymmetrische Verschlüsselung) und DES (symmetrische Verschlüsselung).
Verschlüsselungsverfahren_der_a.trust
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