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Besonderheiten e-card


Seit Anfang 2008 ist es auch möglich die Zertifikate der a.trust auf die e-card aufzubringen. Während sich diese Karte im eGovernment Umfeld (überall wo die Bürgerkarten Software verwendet wird) genauso wie die a.trust Karte verhält, gibt es aufgrund der unterschiedlichen Technologie doch einige Punkte die beachtet werden müssen.
  1. Sollte die e-card bereits vor Jänner 2008 aktiviert worden sein (Verwaltungssignatur), so ist es nicht möglich auf diese Karte Zertifikate der a.trust zu aktivieren. Hier benötigt man einen neue e-card (TelNr auf der e-card anrufen)

  2. Im Gegensatz zur Maestro-Karte (1xRSA und 1xECC) befinden sich auf der e-card zwei ECC Schlüssel, dies ist keine Entscheidung der a.trust, sondern des Hauptverbandes lange vor der Kooperation mit der a.trust.
    • Eine Folge hiervon ist, dass die gängigen Email-Programme und Browser (Outlook, IE, Thunderbird, Firefox, Opera, etc.) einen RSA Schlüssel erwarten, und mit diesem ECC-Schlüssel nicht arbeiten können, es folgt in der Regel eine ECDSA-Fehlermldung.

  3. Die e-card wurde durch a.trust gesperrt/widerrufen (die Krankenschein-Funktionalität ist hiervon nicht betroffen) - Dies kann zwei Ursachen haben:

    • Ab dem Zeitpunkt der Eingabe des Aktivierungscodes hat der Benutzer 72 Stunden Zeit die PINs zu aktivieren und den Signaturvertrag zu unterzeichen. Sollte das in der von uns angegebenen Zeit nicht durchgeführt werden ist a.trust verpflichtet das Zertifikat zu widerrufen. 36 Stunden vor Ablauf dieser Frist wird der Benutzer darauf hingewiesen die Aktivierung zu vervollständigen.

    • a.trust erhält vom Hauptverband der Sozialversicherungen regelmäßig Sperraufträge aus unterschiedlichen Gründen, zB.: Karte gestohlen, Daten geändert, Karte wurde ausgetauscht,...

  4. Die Aktivierung der e-card kann sowohl zu Hause (RSa Verfahren), als auch in der Registrierungsstelle erfolgen, während die Maestro Karte nur in der Registrierungsstelle aktiviert werden kann. Fehler die hier auftreten können, finden Sie hier.

  5. Zu der eCard gibt es keine PUKs, wenn ein PIN vergessen wurde, hat man für den SignaturPIN 3 Versuche und für den GeheimhaltungsPIN 10 Versuche, danach kann nur eine neue Karte bestellt werden. Bei der Maestro Karte kann mittels PUKs zumindest dieser Counter zurück gesetzt werden, so dass man wieder 10 Versuche hat.
    Bei beiden Kartentypen sollte der PIN also nicht vergessen werden. Details

  6. Widerrufspasswort: Bei der Maestro Karte wird dieses nur für den Fall des Widerrufes benötigt. Bei der e-card wird dieses im RSa Prozess nach Zusenden des RSa Briefes nochmals erfragt, wenn dieses vergessen wird, so kann nur das a.trust Callcenter entweder den Prozess neu starten, oder versuchen über einen Tip zu helfen das  Widerrufspasswort zu erraten.

  7. Für die Aktivierung der e-card fallen keine Kosten an.

  8. Bürgerkarten Anwendungen

 

 Wiederholmöglichkeiten der PIN/PUK Eingabe der einzelnen Karten

  Maestro-Karte e-card
PIN-SIG 10 3
PIN-ENC 10 10
PUK-SIG 3 -
PUK-ENC 3 -

 Dies bedeutet zum Beispeil, daß bei der Maestro Karte jede PIN 40 mal eingegeben werden kann: Nach den ersten 10x braucht man den PUK, der 10 weitere Eingaben ermöglicht. Der PUK kann nur dreimal angewandt werden.

 


 

Mögliche Fehler während der Aktivierung der Bürgerkarte:

Sollten Sie diesen Fehler angezeigt bekommen, stellen sie sicher, dass trustDesk Basic installiert und gestartet ist!

Fehler Beschreibung/Lösung
91 Die Bürgerkartenumgebung sendet leere Daten an den Server der a.trust
Lösung: User berichten, dass Deinstallation und Neuinstallation der Bürgerkartenumgebung (TrustDesk) hilft, sonst müssen Sie Sich an den Software-Hersteller wenden (Forum).
100 RO-Prozess: Vertippen bei der Sozialversicherungsnummer
101 RO-Prozess: Vertippen bei der Folgenummer der Sozialversicherungsnummer
 
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