Der A-Trust Innovation Day 2019: Österreich im Zeichen der Digitalisierung Montag, 15. April 2019

1 Tag, 14 Speaker und mehr als 600 Gäste: Der Innovation Day 2019 des österreichischen Trust Service Providers A-Trust - das IKT-Event rund um zukunftsweisende Authentifizierungstechnologien und grenzübergreifende Digitalisierung – verwandelte die Hauptstadt einen Tag lang in DEN Digitalisierungs-Hotspot. Spannende Talks und renommierte, internationale Speaker gaben Einblick in das digitale Jetzt – und das digitale Morgen.

 

Am Donnerstag, den 11. April 2019, trafen sich im Palais Ferstel all diejenigen, die für digitale Transformation brennen: Internationale Politprominenz, Wirtschaftsgrößen und das Who is Who der IKT-Branche diskutierten aktuelle Digitalisierungstrends und blickten gemeinsam in die digitale Zukunft. Ob Unternehmen und ihre revolutionären Digitalisierungsprojekte oder  Bestrebungen, ÖsterreicherInnen mit einer europaweiten elektronischen Identität auszustatten – der A-Trust Innovation Day 2019 stand komplett im Zeichen der Digitalisierung. A-Trust, das führende Trust Center Österreichs, welches insbesondere durch die Schlüsselapplikation Handy-Signatur und den damit verbundenen Lösungen das Fundament für die Digitalisierung von Verwaltung und Wirtschaft legt, sorgte durch progressive Vorträge und ein interaktives Rahmenprogramm – von VR-Gaming bis hin zum Stellen von Publikumsfragen via App dafür, dass der Titel der Fachtagung zum Programm wurde.

 

Innovation, Grundpfeiler der digitalen Transformation

Schon die Eröffnung zeigte deutlich, dass der A-Trust Innovation Day zu den wichtigsten Fachtagungen der Branche gehört: Vom mehrfach ausgezeichneten Journalisten Christoph Feurstein moderiert, wurde das Event von Michael Butz, CEO der A-Trust, und Roland Ledinger, Geschäftsführer der Plattform Digitales Österreich und Bereichsstellvertreter im BMDW, eröffnet. Auch Bundesministerin Margarete Schramböck und WKO-Generalsekretär-Stellvertreterin Mariana Kühnel teilten bei der Eröffnung via Videobotschaft mit, dass Innovation der Grundpfeiler digitaler Transformation ist: „A-Trust ist für uns ein wichtiger Partner in der Verwaltung – ich freue mich sehr, dass wir hier Innovation, Sicherheit und zukunftsorientierte Verwaltung verbinden können. Dieser Schulterschluss aus Wirtschaft und Verwaltung ist so wesentlich, um Österreich ganz weit nach vorne, zu den Top 10 Ländern der Welt, in die Digitalisierung zu bringen“, zeigte sich Ministerin Schramböck überzeugt.

 

Österreich als internationales Vorbild

Nicht nur auf nationaler Ebene, auch international gesehen, nimmt das IT-Unternehmen A-Trust für Österreich eine führende Rolle ein. Als Mitglied des Europäischen Signatur Dialogs (ESD), ein Zusammenschluss der führenden europäischen Trust Center zur grenzüberschreitenden Interoperabilität und Digitalisierungsförderung, empfing A-Trust eine japanische Delegation und führt nun weitere Gespräche mit Japan. Das Team um Soshi Hamaguchi vom Keio Research Institute möchte gemeinsam mit Europa digitale Signaturen durch rechtliche Rahmenbedingungen, wie etwa die eIDAS-Verordnung, noch sicherer machen und die Interoperabilität der verschiedenen digitalen Signaturen gewährleisten. Auch Andrea Servida von der Europäischen Kommission meldete sich per Live-Einschaltung direkt aus Brüssel zu Wort. Markus Popolari vom BMI erläuterte darüber hinaus die bevorstehende E-ID, den elektronischen Identitätsnachweis, der 2020 kommt und sicherstellt, dass digitale Signaturen europaweit anerkannt werden. Carmine Auletta, CIO des italienischen Trust Centers InfoCert, blickte fürs Publikum in die Zukunft und berichtete über zukünftige Anforderungen an die digitale Welt, im Speziellen auch an Trust Service Provider.

 

The future is now: m-Government, e-Voting light und Videoeinschaltungen, die Leben retten

Roland Ledinger präsentierte das „Digitalen Amt“; jene App, mit der man von zuhause aus Behördengänge erledigen kann. Eine altbewährte App zeigte sich hingegen im neuen Design und mit neuen Features: Ramin Sabet, Head of IT-Operations bei A-Trust, stellte live die gerelaunchte Handy-Signatur App vor, mit der man u.a. ab jetzt auch offene Wahlen und Abstimmungen durchführen kann. Ebenso präsentierte er das neue Projekt „Einfach anmelden“, hier können auf einfache und sichere Weise Verträge mit Hilfe der Handy-Signatur abgeschlossen werden. Ein weiteres innovatives Projekt „Rechtsgültig Videodolmetschen“ wurde von Feldin Smajlovic, CEO der SAVD, vorgestellt: Mit Hilfe der Handy-Signatur können innerhalb von höchstens 120 Sekunden Dolmetscher per Video zugeschaltet werden und rechtsgültig Protokolle unterschreiben. Gerade im Gesundheits- und Justizwesen ist dies eine schnelle Lösung, die manchmal sogar Leben retten kann.

 

Effizient, effizienter, digitalisiert

Wie Unternehmen ihre Effizienz durch Digitalisierung steigern können, wurde anschaulich von Georg Lindsberger, CEO der XiTrust, erklärt. Digitale Signaturen und Video-Ident-Verfahren beschleunigen Unternehmensprozesse und sparen Kosten ein. Auch die Generali Versicherung hat ihre Abläufe und Services digitalisiert, indem sie in ihre Kernprozesse die Handy-Signatur und die A-Trust Signaturbox integriert hat. Dies hat nicht nur Vorteile auf Unternehmensseite, vor allem Kunden profitieren von der Digitalisierung, attestierte Vorstandsmitglied Arno Schuchter, CSO der Versicherung. Auch in der Verwaltung schreitet die Digitalisierung voran: Generalmajor Jürgen Doleschal vom BMI zeigte sich von der Digitalisierung analoger Prozesse begeistert, Signaturkarten, wie etwa die der Polizei, vereinfachen den Arbeitsalltag und legen das Fundament für weitere Digitalisierungsprojekte.