eIDAS: Handy-Signatur über Österreich hinaus erfolgreich Donnerstag, 23. November 2017

Mit der Handy-Signatur offeriert A-Trust die erste durchgängig digitale Signatur-Lösung Europas („Fernsignatur“) und somit viele E-Government-Services für österreichische Bürgerinnen und Bürger. Seit Juli 2016 und somit bald eineinhalb Jahre regelt die eIDAS-Verordnung europaweit elektronische Vertrauensdienste. A-Trust war unter den ersten Vertrauensdiensteanbietern, die die EU-Vorgaben erfüllten und sich qualifizierter Anbieter nennen durften. Die Handy-Signatur ist eine eIDAS-konforme Lösung, die durchgängig digital ist. Das bedeutet, dass von der Authentifizierung der NutzerInnen über den Versand bis zur sicheren Archivierung von Dokumenten jeder Schritt digital erfolgt. A-Trust bietet eine Möglichkeit, um behördliche Urkunden und Formulare (wie z.B. der Meldebestätigung) digital zu beantragen und elektronisch weiterzuverarbeiten. Die Handy-Signatur bringt somit nicht nur eine Zeitersparnis durch weniger Amtswege und schnellere digitale Bearbeitung, sondern bietet bestimmte Services auch im EU-Ausland. Dadurch werden zum Beispiel die Beantragung von Wahlkarten und die sichere Aufbewahrung von digitalen Dokumenten im Urlaub ermöglicht. „Die Erstellung sicherer digitaler Signaturen mittels Handy-Signatur ist eine unserer wichtigsten Leistungen. Der Komfort und Vertraulichkeit für Kunden haben bei A-Trust seit jeher oberste Priorität“, betont A-Trust-Geschäftsführer Michael Butz. Zahlen verdeutlichen die steigende Beliebtheit der Handy-Signatur in Österreich: Monatlich kommen rund 20.000 Neuregistrierungen dazu.

Globaler Boom elektronischer Signaturen

Dass elektronische Signaturen immer populärer werden zeigt sich auch im internationalen Vergleich, wie die Zahlen von Eurostat (2016) belegen. Für 2017 wurden rund 750 Millionen Transaktionen weltweit mit elektronischen Signaturen prognostiziert. 2016 nutzten bereits 47 Prozent der EuropäerInnen E-Government-Services. Bis 2022 wird eine Steigerung des globalen Marktes für digitale Signaturen auf mehr als drei Milliarden Euro erwartet. Nicht zu unterschätzen ist der Einfluss der eIDAS-Verordnung in Europa, mit der die länderübergreifende Nutzung elektronischer Vertrauensdienste ermöglicht wurde.

eIDAS-Verordnung führte zu EU-weiter Anerkennung

Das Inkrafttreten der "Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt" (eIDAS) in allen 28 EU-Mitgliedsstaaten bewirkte die gegenseitige Anerkennung national etablierter, elektronischer Signatur- und Identifikationsmethoden wie eben der Handy-Signatur. eIDAS unterscheidet zudem in einfache, fortgeschrittene und qualifizierte digitale Signaturen. Nur ausgewählte Unternehmen dürfen daher den Titel „qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter“ nach der eIDAS-Verordnung tragen. A-Trust ist Pionier in Sachen sicherer Authentifizierung mittels digitaler Signatur – mit einer qualifizierten Signatur, die der eigenhändigen Unterschrift gleichgestellt ist. Das österreichische Unternehmen war bereits aus der Übergangsregelung heraus eIDAS-konform und ein qualifizierter Vertrauensdiensteanbieter.

Wertvolle Netzwerkarbeit auf internationaler Ebene
Eine Vorreiterrolle nimmt A-Trust auch in der Förderung der länderübergreifenden Zusammenarbeit von Signaturanbietern ein. Um die Kollaboration auf europäischer Ebene voranzutreiben, initiierte A-Trust unter der Leitung von Michael Butz auch den ersten Europäischen Signaturdialog (ESD) in Wien. Die Zusammenkunft von CEOs und Entscheidungsträgern führender europäischer Trust Center fand heuer im Juni statt. Die wichtigsten Erkenntnisse des ersten Gipfeltreffens von Vertrauensdiensteanbietern, dem auch EU-Kommissar Andrus Ansip beiwohnte, wurden in einem offenen Brief an die Europäische Kommission verdeutlicht.

 

A-Trust´s European Signature Dialog at the Palais Daun-Kinsky in Vienna